von Armin und Ilona

Die Vorgehensweise

Denkmalauflagen haben wir nicht, also konnten wir nach unsreren eigenen Ideen vorgehen. Wenn es anders gewesen wäre, hätten wir das Anwesen nicht gekauft.

Unsere Geldmittel waren begrenzt, daher wollten wir möglichst viel in Eigenleistung machen. Unser Ziel war es, das ganze Anwesen bewohnbar und sauber zu machen.

Der Plan war, das Obergeschoß mit ca. 80 qm in unserer Freizeit zu renovieren  und dort vier Wochen später einzuziehen. Den Umzug legten wir zu Beginn unseres Jahresurlaubes. Danach hatten wir Zeit, weiter zu sanieren nach Lust und Laune, ohne uns unter Zeitdruck zu setzen. Schließlich sind wir beide voll berufstätig.

Ziemlich bald war uns klar, dass wir die Fenster austauschen lassen sollten. Es wäre sicher noch ein Jahr möglich gewesen, damit zu warten, aber wir hatten eh dafür das Geld von der Bank aufgenommen.

Unsere Überlegung war, einen Holzherd im Erdgeschoß zu installieren. Armin hatte ein älteres Modell in seiner Werkstatt. Mit diesem Herd könnte man die Feuchtigkeit besser besiegen. Wir versuchten schon im Juli, mit dem zuständigen Schornsteinfeger Kontakt aufzunehmen, aber dieser war eine Zeitlang krank gewesen.

Armin brauchte eine Werkstatt. dafür bot sich die ehemalige Garage an. Platz für  sein Auto war nebenan im ehemaligen Ökonomiegebäude, und für das Auto von Ilona stand die Scheune zur Verfügung.